Hoch und Platt im Hayungshof

Am Freitag, dem 30. November 2018 um 19.30 Uhr ist es wieder so weit: Der Freundeskreis Hayungshof lädt zur Lesung im Hayungshof Dunum ein. Diesmal werden neben Platt auch hochdeutsche Texte vorgetragen.

Christa Bruns, Krankenhausseelsorgerin aus Schortens, ist zu Gast. Sie ist für die hochdeutschen Anteile zuständig. Schon einige Jahre leitet sie als Vorsitzende mit großem Erfolg den „Arbeitskreis ostfriesischer Autorinnen und Autoren“. 

Sehr einfühlsam beschreibt sie ihre Protagonisten. Krisensituationen, Menschen, die in hohem Alter ihren Alltag meistern, manchmal aber auch überfordert sind, Gefühle und Eigenarten. Aufsehen erregte vor einigen Jahren ihre literarische Auseinandersetzung mit der ostfriesichen Dichterin Greta Schoon. In ihrem vielbeachteten Buch „Was bleibt, ist ein Feuer“, einer Mischung aus authentischer Biografie und Fiktion. 

Im Hayungshof liest Christa Bruns aus einem Gedichtband, den sie mit zwei anderen Autorinnen herausgegeben hat, und aus der Kurzgeschichten-Anthologie „Zu Fuß über die Autobahn“. 

Den plattdeutschen Anteil an der Lesung bestreitet Manfred Briese aus Esens. Sein größter schriftstellerischer Erfolg war die Verleihung des Freudenthalpreises 2017.

Im Hayungshof wird er Kriminalgeschichten aus seinem neuen Buch „Un de Hund fleit La Paloma“ lesen. Seine Themen für diese Krimis entnimmt er tatsächlich stattgefundenen Ereignissen, die aber verfremdet werden und  ihre eigene Dynamik entwickeln. Besonders die Charakterbeschreibung der handelnden Personen steht im Vordergrund.

Susanne Feith sorgt in den Lesepausen mit schwungvoller Musik am Akkordeon dafür, dass die Zuhörer erholsam durchatmen können.